Aktuelles

Gelungenes Konzert mit „Die Zwei! zu dritt“ am 16. März – da rockt der Saurier!

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Hier kommen Saurier ans Licht

Zum 25-jährigen Firmenjubiläum unseres Präparators Klaus Nilkens berichtete der Teckbote:
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Konzert mit Zwei! zu dritt

Was Anfang 2002 als Projekt begann, hat sich in der regionalen Musikszene inzwischen fest etabliert: Raphael Lindeke und Jörg Weigele interpretieren zusammen mit Birgit van Straelen (Perkussion & Gesang) ihre Lieblingssongs aus über 40 Jahren Rock- und Popgeschichte. Erklärtes Ziel der akustischen Formation ist der Spaß an der Sache, und den merkt man ihnen an. Ob in Kneipen oder auf Straßenfesten, bei privaten Feiern oder Musiknächten, auf dem Kirchheimer Marktplatz oder dem Plaza de San Marco in Venedig – zwei! zu dritt sind perfekt aufeinander eingespielt und begeistern ihr Publikum mit unverbrauchter Spielfreude, feurigem Esprit und musikalischem Humor.

Am Donnerstag, 16. März 2017 ab 19.30 Uhr
bei uns im Urweltmuseum. Gute Laune ist garantiert!
Einlass ab 18 Uhr,
Eintritt 10 Euro bzw. 8 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbeh. mit Ausweis)
Vorverkauf unter: daubner@urweltmuseum.de oder: 07023/2873

Jurassic Alb – fossile Zeugen des Jurameeres

Programmtipp:

Unter dem oben genannen Titel wurde in der Sendung Planet Wissen der Beitrag „Jurassic Park“ – Das geologische Erbe der Schwäbischen Alb gesendet, ein Teil des Beitrags beschäftigt sich mit dem Urweltmusem Hauff:
http://www.planet-wissen.de/kultur/mittelgebirge/schwaebische_alb/pwiejurassicalbfossilezeugendesjurameeres100.html

Sendetermine:
SWR | 07. Februar 2017, 13:15 – 14:15 Uhr
WDR | 07. Februar 2017, 13:00 – 14:00 Uhr
ARD-alpha | 07. Februar 2017, 15:00 – 16:00 Uhr

Neues Modell eines Hauffiosaurus im Museum

Unsere Saurier-Modelle bekamen Zuwachs:
Über dem Schieferprofil wurde ein neu fertig gestellter Hauffiosaurus angeliefert und aufgehängt. Er scheint sich auch in Gesellschaft von Steneosaurus, Plesiosaurier und Ichthyosaurier ganz wohl zu fühlen…Unser Modellbauer hat wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet, wie man auf den Bildern sehen kann!

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NEUSEELAND – Paradies am Ende der Welt?

Multivisionsvortrag am Freitag, 4. November 2016 von und mit Tobias Hauser

Beginn: 19.30 Uhr – Einlass: 18.00 Uhr

Eintritt: Euro 15,00 (Erwachsene),       Euro 10,00 (Schüler/Studenten)

 

Anmeldungen bitte unter: 07023/2873 oder: daubner@urweltmuseum.de

Unberührte Natur, einsame Strände, eine besondere Kultur mit faszinierenden Mythen – Neuseeland steht für viele Sehnsüchte und Wünsche. Wenn nicht dort, wo soll sonst das irdische Paradies zu finden sein? Viele haben ein Bild von dieser südpazifischen Inselgruppe im Kopf, eine Vorstellung vom Paradies auf Erden. Ist es das? Um dies herauszufinden machte sich Tobias Hauser auf die Reise ans andere Ende der Welt. Was er dabei erlebt und gesehen hat, welche Bilder die alten Vorstellungen ersetzt und welche Erzählungen für ihn bestätigt wurden, das berichtet er in seinem neuen Vortrag.

Die Inseln der Kontraste sind von unglaublicher Vielfalt, sie bezaubern mit immergrünen, märchenhaften Regenwäldern, deren uralte Kauribäume und Südbuchen, in saftige Moose gebettet sind. Die fast menschenleere Wildnis des Fiordlands übt mit seinen mächtigen Bergen, tosenden Wasserfällen und unzähligen Flussläufen eine überwältigende Anziehungskraft aus. Geothermal aktive Regionen machen mit Rauch- und Feuerzeichen auf sich aufmerksam. Die oft von Nebelschwaden und schweren Wolken verhüllte Schönheit der Südalpen lässt Alpinherzen höher schlagen. Hier schieben sich kolossale Gletscher in alle Richtungen die Täler hinab und berühren mit ihren zerklüfteten Zungen Wälder, bevor sie in eisigen Bächen zum Meer fließen. All das und viele andere Landschaftsformen des Kiwi Wonderland hat Tobias Hauser mit seiner Kamera eingefangen.

Doch um nicht nur das Neuseeland der Reiseführer, sondern auch das Land der Barfußkönige, wie der neuseeländische Schriftsteller Lloyd Jones seine Landsleute nennt, kennen zu lernen, ist Tobias Hauser auch abseits der Touristenrouten unterwegs gewesen. Hier stellte er auch wieder sein beeindruckendes Talent Menschen zu fotografieren unter Beweis, welches schon in seinem erfolgreichen Vortrag über Kuba grandios zum Ausdruck kam. Mit einfühlsamen Bildern portraitiert er die Menschen Neuseelands, berichtet von Lebensarten und Geschichten, die oft alles andere als gewöhnlich sind. Nach 5 Jahren Vorbereitungszeit, etlichen Reisen und genauer Recherche ist ein Vortrag entstanden, der seine ganz persönliche Liebeserklärung an dieses Land ist.

Stimmungsvolle Musik, ausdrucksstarken Bilder, interessante Geschichten und fundierte Informationen zeichnen diesen unterhaltsamen und natürlich live kommentierten Vortrag aus.

Ab Juli 2016 ist das Urweltmuseum Hauff Geopoint

Das Urweltmuseum Hauff ist jetzt offiziell Geopoint und gehört damit zum UNESCO Global Geopark der Schwäbischen Alb.

Nähere Informationen finden Sie unter:

UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb
Von der Osten Str. 4,6
(Altes Lager)
72525 Münsingen
Tel: +49 (0)7381-9386495
Fax: +49 (0)7381-501 277
www.geopark-alb.de
www.facebook.com/GeoParkAlb
www.forum-globaler-geoparks.de

Bernhard Hauff am 04. Juli 1866 – vor 150 Jahren in Holzmaden geboren

Bernhard Hauff im Schieferbruch_kleinPionier der Fossilienpräparation

1866 im Geburtsjahr von Bernhard Hauff schrieb Oscar Fraas, Konservator am Königlichen Naturalienkabinett in Stuttgart, über die Saurierfunde bei Holzmaden, einem kleinen Ort im Vorland der Schwäbischen Alb: „Da liegen sie in ihren vieltausendjährigen Steinsärgen, vom Schiefer dicht umhüllt…“

Kaum 25 Jahre später wusste die Wissenschaft sehr viel mehr über die versteinerten Überreste der Tiere, deren Alter nicht mit Jahrtausenden, sondern mit Jahrmillionen beziffert werden muss. Auch die Bildungsbürger der damaligen Zeit, inspiriert von der Darwin’schen Evolutionstheorie, begeisterten sich für die urzeitlichen Schätze aus den Holzmadener Schieferbrüchen. Vor 180 Millionen Jahren waren sie in den konservierenden Schlamm eines Meeres abgesunken, das 60 Millionen Jahre lang ganz Europa bedeckte.

Am Wissenszuwachs über die Fossilien des Schwarzen Jura hat Bernhard Hauff, am 4. Juli 1866 in dem 560-Seelen-Dorf Holzmaden geboren, einen bedeutenden Anteil. Sein Vater Alwin Hauff hatte sich noch von Schieferöl, gewonnen aus einem Schieferbruch, ein gutes Geschäft versprochen – ein Unterfangen, das angesichts der Konkurrenz des eingeführten Petroleums bald zum Scheitern verurteilt war. Sohn Bernhard dagegen interessierten schon als 16-Jähriger sehr viel mehr die Überreste der Ichthyosaurier, Meereskrokodile und Seelilien, die Jahrmillionen in den Schichten des Posidonienschiefers eingelagert waren. Er legte die versteinerten Lebewesen zunächst mit einfachen Werkzeugen frei. Damit begeisterte er Wissenschaftler aus Tübingen und Stuttgart, gewannen sie doch durch die präzise Präparation von Bernhard Hauff neue Erkenntnisse über das Aussehen und die Lebensweise der Ichthyosaurier. Seine Freilegung eines 1,20 Meter langen Ichthyosauriers mit fossil erhaltenen Haut- und Muskulaturresten kam 1892 einer Sensation gleich: Jetzt konnten die Umrisse dieser Meeresbewohner genau rekonstruiert werden. Holzmaden ist seitdem unter Paläontologen weltweit ein Begriff für erstklassig erhaltene und präparierte Fossilien aus der Jurazeit.

Hauff arbeitete als einer der ersten Präparatoren unter dem Stereomikroskop. So legte er Zentimeter für Zentimeter Hunderte von Fossilien frei. Sie sind in allen namhaften Museen im In- und Ausland herausragende Schmuckstücke. Die schönsten Präparate hat Bernhard Hauff als Grundstock in sein eigenes Museum integriert das 1937 eröffnet wurde. 1971 wurde es von seinem Sohn in großem Umfang erweitert und neu gebaut.

Von Anfang seiner Grabungsarbeit an dokumentierte Hauff akribisch die Lage sämtlicher Funde im Schiefergestein. Bald konnte er die ursprünglich recht grobe Einteilung des Posidonienschiefers von drei auf 17 Schichten verfeinern, eine Gliederung, die bis heute gültig ist. Als Forscher und Autodidakt fasste er seine Erkenntnisse 1921 in einer wissenschaftlichen Arbeit zusammen, die bis heute in Fachpublikationen zitiert wird. Von der Universität Tübingen wurde ihm dafür die Ehrendoktorwürde verliehen.

Am 10. Juli 1950 starb Bernhard Hauff im Alter von 84 Jahren.

Heute ist das Urweltmuseum Hauff das größte private Naturkundemuseum Deutschlands und wird in dritter Generation vom Enkel des Gründers, von Rolf Bernhard Hauff und dessen Kindern, verwaltet.

Öffnungszeiten an den Pfingsttagen

Über Pfingsten (auch am Pfingstmontag) ist das Museum täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Krimi trifft Gänsehautblues – Konzertlesung mit Wolfgang Schorlau und Werner Dannemann

Die Konzertlesung war mit 130 gespannten Besuchern ein voller Erfolg. Der Teckbote berichtet am 9.5.2016:
Teckbote

Das Urweltmuseum im SWR Fernsehen

Programmtipp:

Es lohnt sich am Mo.16.5. um 20:15 Uhr das SWR-Fernsehen einzuschalten!

Spuren im Stein – Die Geschichte der Schwäbischen Alb ist eine aufwändig gedrehte, 90-minütige Dokumentation, die die Geschichte unserer Region mit ihrer Geologie verknüpft. Sven Plöger und Lena Ganschow begeben sich in diesem Film auf eine packende Spurensuche und gehen der Frage nach, wie der Boden unter unseren Füßen das Leben über Jahrtausende geprägt hat. Die Schwäbische Alb und ihre Bewohner werden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Zeitlupen, Zeitraffern, Spielszenen und Computer-Animationen so in Szene gesetzt, dass selbst Anwohner ihre Gegend mit neuen Augen sehen werden! Dazu gehört auch ein Blick hinter die Kulissen im Urweltmuseum Hauff.

Krimi trifft Blues – Konzertlesung mit Wolfgang Schorlau und Werner Dannemann

Demnächst im Urweltmuseum Hauff:
Krimi trifft Blues – Konzertlesung mit Wolfgang Schorlau & Werner Dannemann

Wolfgang Schorlau wurde mit seinen spannenden und außergewöhnlich gut recherchierten Politkrimis, rund um die Hauptfigur Privatermittler Georg Dengler, bundesweit bekannt. Seit längerer Zeit lässt er sich bei seinen Lesungen von Werner Dannemann begleiten, der das Programm mit seinem Blues und Songmaterial gekonnt umrahmt. Ein außergewöhnliches Programm eines außergewöhnlichen Duos.

Im Mittelpunkt der Lesung steht der im November 2015 erschienene Krimi
„Die Schützende Hand, Denglers achter Fall“, Ein hochbrisanter Dengler-Krimi vor dem Hintergrund der NSU-Mordserie, dem größten Kriminalfall der Nachkriegsgeschichte.

Termin: Freitag, 6.5.2016 20.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 15,00 Euro, Schüler/Studenten 10,00 Euro

Voranmeldungen bitte unter:
Urweltmuseum Hauff, Aichelberger Str. 90, 73271 Holzmaden
Tel. 07023/2873 oder unter: daubner@urweltmuseum.de

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Aquarelle von Thomas Wolf „20 Jahre Orte am Wasser“

Thomas Wolf, geboren 1962 in Bad Boll, malt seit 1980 als Autodidakt, später Schüler von Kurt Grabert, Ute Eberle und Margit Lehmann. Seine Ausstellung „20 Jahre Orte am Wasser“ ist ein Querschnitt aus seinem Schaffen. Die Ausstellung ist geöffnet von 28. November 2015 bis 30. Januar 2016, Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr.
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Multivisionsvortrag „Tief in Afrika“ mit Hartmut Fiebig

Kenia-GewinnspielWir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr einen besonderen Live-Vortrag im Rahmen unserer Serie „Bedrohte Lebensräume“ zeigen zu können.

Am Freitag, 20. November 2015 um 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)

wird der Fotojournalist, Buchautor und Ehrenbotschafter Kenias Hartmut Fiebig seinen Vortrag „Tief in Afrika“ in unseren Museumsräumen zeigen. Wir laden Sie herzlich ein, sich von diesem sprühenden Vortrag mitreis(s)en zu lassen. Eintritt 15 Euro (Erwachsene), 10 Euro (Schüler/Studenten).
Kostenlose Teilnahme an der Verlosung einer Luxux-Safari:
Kenia-Gewinnspiel

Wir bitten um Voranmeldung per Mail an daubner@urweltmuseum.deoder unter: 07023/2873.
PDF herunterladen

Besuch der Landesregierung im Urweltmuseum Hauff

„Wie Jurassic Park, nur live“ – war die Überschrift des Artikels, den der Teckbote am 15.6.2015 veröffentlicht hat.
Anlass war der Besuch von Staatssekretär Jürgen Walter und MdL Andreas Schwarz. Artikel hier als PDF herunterladen

Abenteuer Arktis – Vorankündigung

Multimedia-Show mit Florian Schulz am 14.11.2014 um 19.00 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr

In seiner Multimedia-Show “Abenteuer Arktis” zeigt der mehrfach preisgekrönte Naturfotograf Florian Schulz mit atemberaubenden Bildern eine Region, die die meisten niemals direkt erleben werden, eine Welt, die wegen der Klimaerwärmung in raschem Wandel begriffen ist.

Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, werden nicht nur die märchenhaften Landschaften aus ewigem Eis gezeigt, sondern darin agierend die Tiere, die so überragend an diese rauhe Umwelt angepasst sind, von urweltlich anmutenden Moschusochsen in ihrem dichten, zotteligen Fell, bis zu den so verletzlich wirkenden, süßen Robbenbabies und gerade erst geschlüpften Küken der Schnee-Eulen.

Florian Schulz fing als Fotograf Form, Farbe und Stimmung dieser einzigartigen eisigen Welten ein, in bisher nicht erreichter Schönheit und Aussagekraft. Dazu fesselt er die Zuschauer mit seinen sehr persönlichen Geschichten über abenteuerliche Aktivitäten, wie Reisen mit Motor- und Hundeschlitten, Zelten auf dem Meereis, Tauchen unter Eisbergen, eine Jagd auf Moschusochsen mit den Inuit und den zahlreichen Begegnungen mit den Tieren der Arktis.

Mit seiner fotografischen Arbeit macht Florian Schulz auf eine Region aufmerksam, die wie keine andere von der rasant fortschreitenden Klimaerwärmung bedroht ist. Die Eisbären sind auf das tragfähige Meereis angewiesen, um Robben zu jagen. Schmilzt das Meereis, verlieren sie ihre wichtigsten Jagdgründe und können sich nicht mehr ausreichend ernähren. Hoffen wir, dass es gelingt, die Klimaerwärmung aufzuhalten, damit die Könige der Arktis weiterhin durch ihre eisigen Welten ziehen können.

Voranmeldungen sind telefonisch möglich unter 07023/2873 oder per Mail an daubner@urweltmuseum.de.

Modell einer Seelilienkolonie

In den nächsten Monaten soll eine große Kolonie von Seelilien mit Stielen und Treibholz für unsere Ausstellung entstehen. Die Fotos zeigen Abgüsse von den feingliedrigen Armen einer Krone.
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Neuer Fund im Schieferbruch

Im April wurden im Schieferbruch Kromer in Ohmden die Reste eines ca. 2 m langen Haies gefunden. Bisher sind lediglich die Flossenstacheln zu erkennen.
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Meersatmo im Museum:

Die neu instalierten Blaulichtscheinwerfer lassen die Modelle der Meerestiere des Jurameeres im Museum noch lebensechter wirken.

Die Riesenseelilie (Seirocriunus subangularis) wurde von der Paläontologischen Gesellschaft zum Fossil des Jahres gekürt!

Vor 180 Millionen Jahren entstanden, vor 106 Jahren gefunden, rund 18 Jahre lang präpariert und seitdem das Aushängeschild unseres Museums, wurde die größte weltweit je gefundene Seelilienkolonie von der Paläontologischen Gesellschaft als Riesenseelilie mit dieser Auszeichnung geehrt.
SZ Artikel hier als PDF herunterladen:
Spiegel Online Wissenschaft
BR Wissen

Was braucht der Mensch für den Flug zum Mars? Vortrag am 6. Februar 2014, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Wie groß ist die Anpassungsfähigkeit des Menschen? Der Vortrag gibt einen Einblick in das physische und psychische Verhalten von Menschen in extremen Umwelten und lebensbedrohlichen Situationen. Basis ist das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen im Rahmen bemannter Langzeitflüge ins All.

Prof. Dr. Hanns-Christian Gunga ist Hochschullehrer für Weltraummedizin und externe Umwelten am Zentrum für Weltraummedizin der Charité Berlin

Eintritt: Euro 10,00 für Erwachsene, Euro 4,00 für Kinder
Voranmeldungen unter: 07023/2873 oder hauff@urweltmuseum.de

Märchenabend am 1. Advent

„Winter, Weihnacht, Wunderzeit – die Urkraft der alten Feste“
Am Sonntag, den 1. Dezember 2013 findet im Urwelt-Museum Hauff ein spannender Märchenabend für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren mit Heidi Hofmann statt. Heidi Hofmann – manche kennen sie vom vergangenen Jahr – erzählt Märchen vom Mystischen der dunklen Winterzeit und vom Wunderbaren, das an den großen Festen in dieser Zeit geschieht. In der Pause sind heißer Apfelpunsch und andere Getränke sowie Gebäck in unserer Cafeteria erhältlich.

Beginn der Veranstaltung: 17.00 Uhr, Ende ca. 19.00 Uhr. Eintritt: 8,00 Euro.
Voranmeldung erwünscht unter 07023/2873 oder hauff@urweltmuseum.de.

REGENWÄLDER – LEBEN IM DSCHUNGEL

Multivisionsshow mit Sandra Hanke und National Geographic Fotograf Dieter Schonlau
am Freitag, 15. November 2013 um 19.00 Uhr im Urwelt-Museum Hauff

Pralles Leben, grenzenlose Artenvielfalt, rauschende Blättermeere und mit jedem Schritt eine neue Überraschung. Nirgendwo anders wimmelt es mehr vor Leben als im Dickicht des Dschungels. Die verborgene Welt hinter dem grünen Vorhang der zum Teil Jahrmillionen alten Regenwälder zu erkunden, ist das Ziel von Naturfotograf Dieter Schonlau und seiner Frau Sandra Hanke. Seit über 25 Jahren dokumentieren die beiden Abenteurer das Leben in den größten Regenwaldregionen der Erde und setzen sich für den Erhalt dieser einzigartigen Lebensräume ein.

Video ansehen

Voranmeldungen sind telefonisch möglich unter 07023/2873 oder per Mail an daubner@urweltmuseum.de.

EMYA – European Museum of the Year Award 2014

Das Urwelt-Museum Hauff hat sich für den EMYA 2014 beworben

Kindervorlesung am 18. Oktober 2013 um 17.00 Uhr im Urwelt-Museum Hauff

Warum gibt es Menschen auf der Erde? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Hartmut Seyfried von der Universität Stuttgart im Rahmen einer Kindervorlesung

Die Erde ist der einzige uns bekannte Planet, den wir kennen, auf dem es Leben gibt. Drei Milliarden Jahre lang war die Erde ein Planet des Schleims, der von ganz einfachen Lebewesen wie beispielsweise Bakterien stammte. Doch sie haben der Lufthülle der Erde etwas hinzugefügt, was vorher nicht da war: Sauerstoff. Der Sauerstoff der Luft ist der Brennstoff des Lebens und je mehr es von ihm gibt, desto kräftiger werden diejenigen, die ihn einatmen. Und so wurden aus Einzellern die Vielzeller und diese bekamen Mund, After, Tast-, Greif- und Schreitorgane, Augen und schließlich ein Hirn. Professor Hartmut Seyfried erzählt Euch die Geschichte des Lebens auf der Erde und erklärt nicht nur, weshalb die Dinosaurier so gigantisch werden konnten, sondern zeigt Euch auch den mächtigsten Vogel und das größte Schwein aller Zeiten. Am Ende kommen die Menschen – und das offene Geheimnis ihres Erfolges.

Anmeldungen sind telefonisch möglich unter 07023/2873 oder per Mail an daubner@urweltmuseum.de.

Türöffner-Tag am 3. Oktober 2013

Türen auf 2013!

Am 3. Oktober 2013 heißt es wieder „Türen auf für die Maus“!
Deutschlandweit können MausFans wieder Sachgeschichten live erleben. Kinder und Familien können beim Türöffner-Tag am 3. Oktober 2013 in ganz Deutschland hinter Türen schauen, die sonst für sie verschlossen sind.
Anmeldungen unter: daubner@urweltmuseum.de oder telefonisch: 07023/2873

Genaue Beschreibung ansehen

Wissenschaftlerin aus Kanada im Urwelt-Museum Hauff

Saurorhynchus

Ein ca. 30 cm langer, aalähnlicher Raubfisch wird zur Zeit von Erin Maxwell, einer Wissenschaftlerin aus Kanada bearbeitet. Im Rahmen einer Arbeit an der Universität in Zürich vergleicht sie die Funde aus den Posidonienschiefern von Holzmaden mit den Funden aus der Trias vom Monte San Giorgio im Tessin in der Schweiz.

Fischsaurierfund mit Krimifaktor – Neues Ichthyosaurier-Exponat im Urweltmuseum Hauff Holzmaden gibt Rätsel auf

Who done it?

Es ist weder fertig präpariert noch das perfekte Museumsstück:
Trotzdem können Besucher ab sofort ein neues Ichthyosaurier-Exponat
im Urweltmuseum Hauff bestaunen und – ebenso wie die Wissenschaftler
– über dessen rätselhaftes Schicksal spekulieren.

Im Frühjahr des letzten Jahres wurde im Schieferbruch Kromer ein 3 Meter
langer Ichthyosaurier in ganz besonderer Erhaltung gefunden.
Nach dreimonatiger Präparationszeit zeigt sich ein Bild des Grauens:
Der Ichthyosaurier wurde von einem gigantischen Gegner getötet und systematisch vom Schädel bis zum Becken in tausende kleine Knochensplitter zerbissen. Kotreste zwischen den Wirbeln und „anverdaute Wirbel“ lassen vermuten, dass er sogar verschluckt wurde.

Wer war der Täter ?

In Frage kommt :

Ein anderer Saurier, zum Beispiel einer der ganz großen Vertreter der Ichthyosaurier, die maximal bis zu 23 Meter lang werden konnten, oder ein großer Landsaurier z. B. ein Allosaurier, der dem Ichthyosaurier im seichten Wasser aufgelauert hat. Die Tierleiche wäre dann, nach dem Tod mit der Strömung ins tiefere Wasser verdriftet worden.

Ein solcher Fund zeigt erneut die besonders gute Erhaltung in der Fossilfundstätte Holzmaden. Sie lässt sogar die Rekonstruktion von Einzelschicksalen zu.

Temnodontosaurier :

Dieser Schädel ist in seiner Größe (160 cm) und dreidimensionalen Erhaltung besonders eindrucksvoll. Die Gesamtgröße dieses Sauriers
war ca. 9 Meter. Ein Vertreter dieser großen Ichthyosauriergattung war sehr wahrscheinlich der Verursacher des zerbissenen Artgenossen.

Presse-Artikel hier als PDF herunterladen:

Who done it – Part 2:

Der Fund eines Speiballen mit Knochen, Schuppen und ganzen Skeletten von 5 Schmelzschuppenfischen gibt Rätsel auf, wer diese unverdaulichen Reste wieder herausgewürgt hat. Wahrscheinlich war es einer der Fischsaurier, in deren Mägen man immer wieder Fischreste findet. Eine Publikation darüber erschien Anfang des Jahres.

Publikation hier als PDF herunterladen:

Who done it – Wer war es???

Im vergangenen Jahr wurde im Schieferbruch Kromer in Ohmden ein interessanter Fund eines Ichthyosauriers gemacht.
Nach 3-monatiger Anpräparation in unserer Werkstatt zeigt sich ein Bild des Grauens. Die Knochen des Sauriers sind bis auf den Schwanz in tausende kleine Stücke zerbissen. Wer war der Täter? In Frage kommt nur ein anderer, sehr großer Ichthyosaurier. Die allergrößten dieser Art konnten bis zu 23 Meter Länge erreichen.

Am Freitag, 07.12.2012 fand im Rahmen unseres Jubiläumsjahrs eine Live-Reportage mit David Hettich unter dem Titel „ABENTEUER OZEAN“ statt.

Tauchabenteurer und NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotograf David Hettich begab sich über Jahre hinweg auf die Suche nach den letzten Geheimnissen des Meeres. Das Ergebnis ist eine packende Foto- und Filmshow – eine einzigartige Hommage an unseren Blauen Planeten, wie sie noch nie zuvor live im deutschsprachigen Raum zu sehen war.

Näheres unter “Presse”

Sahara-Buchpräsentation

Am 9.11.2012 fand in unseren Räumen die Buchpräsentation „Sahara – Leben unter extremen Bedingungen“ von Hanns Ulrich Seitz mit über 140 geladenen Gästen statt.
Zum Buch:
Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Ihre Größe und die Vielgestaltigkeit ihrer Landschaften machen sie zu einer der eindrucksvollsten und faszinierendsten Regionen der Erde überhaupt. Ulrich Seitz war ein exzellenter Kenner der Sahara, er erforschte sie als Naturwissenschaftler in insgesamt 24 Reisen von Osten nach Westen und von Norden nach Süden. Ein Konzentrat seiner Beobachtungen ergänzt durch Informationen aus der Literatur ist in diesem Buch niedergelegt. Es ist ein Nachschlagewerk für all diejenigen, die sich für den extremen Lebensraum „Wüste“ begeistern. Erhältlich zum Preis von 28,00 Euro im Verlag Dr. Friedrich Pfeil in München. ISBN 978-3-89937-133-8.

18.10.2012 Donnerstag Stefan Seip SIND WIR ALLEINE IM UNIVERSUM?

Im Rahmen der Veranstaltungen unseres Jubiläumsjahrs fand ein astrofotografischer Vortrag mit Stefan Seip zum Thema Unviersum statt. Näheres unter „Presse“

Auf steinigem Weg – eine Biographie über zwei Generationen Hauff

Von Ulrike Zimmermann (Verfasserin) und Rolf Hauff (Herausgeber)
Der Lebensweg von Bernhard Hauff, der 1866 in Holzmaden geboren wurde, ist über lange Strecken steinig. Doch durch sein geduldiges und zielstrebiges Schaffen gelingt ihm, was die Gelehrten seiner Zeit kaum für möglich gehalten hatten. Gemeinsam mit seinem Sohn Bernhard Hauff junior verfolgt er ein großes Ziel. In einem eigenen Museum möchten sie die Schätze der Urwelt, direkt am Fundort, der Öffentlichkeit zeigen und ihre Faszination weitergeben. Angereichert mit vielen Bildern wird der Werdegang des Präparators Bernhard Hauff senior und seines Sohnes gezeigt.
Preis: € 19,90 (Versand: € 24,90)

„Tierisch Neues“ in der Museumsausstellung

Lebensechte Modelle von verschiedenen Fossilien aus der Jurazeit sind seit kurzem in die Ausstellung integriert. So werden frisch geschlüpfte Flugsaurier auf einem Felsen zusammen mit ihrer Mutter und verschiedene Fische im direkten Vergleich mit ihrem fossilen Gegenstück gezeigt. Ein junger Steneosaurier sieht täuschend echt einem Gavial ähnlich. Verschiedene
Tintenfische sind in einem Unterwasserdiorama zu bewundern.

Urweltmuseum in neuem Licht

Das Beleuchtungskonzept des Museums wurde geändert. Die bisherige Tageslichtbeleuchtung wurde in eine spannende, individuelle LED-Objektbeleuchtung überführt. Dies war die aufwendigste Umbaumaßnahme, die seit dem Neubau 1993 umgesetzt wurde.

Geologie von Baden-Württemberg

Im Januar 2011 fand im Museum die Buchpräsentation der 5. Auflage des Werkes „Geologie von Baden Württemberg“, einem Standardwerk für jeden Geologen, durch den Schweizerbarth-Verlag statt. Die Neuauflage ist seither im Museumsshop zu erwerben.

Die „Geologische Uhr“, eine faszinierende Darstellung der Erdgeschichte

Die Entstehung der Erde und des Lebens umfasst Zeiträume von vielen 100 Millionen Jahren, die für uns Menschen fast nicht vorstellbar sind. Professor Dr. Michael Bauer von der Hochschule Aalen entwickelte speziell zu diesem Thema für das Urweltmuseum Hauff eine ausführliche „Geologische Uhr“. Viele komplexe Vorgänge der Erdgeschichte werden in neu entwickelten Computeranimationen sehr lehrreich dargestellt.

„Geologische Uhr“ als iPhone-App:

Seit kurzem kann man die „Geologische Uhr“ in ausführlicher Version als iPhone-App beziehen.

Schmelzschuppenfisch „Dapedium“ mit neuem Artnamen

Einer der am besten erhaltenen Schmelzschuppenfische (Dapedium punctatum) ist im Urwelt-Museum Hauff ausgestellt. Bei neuerer Bearbeitung zusammen mit Professor Dr. Thies aus Hannover stellte sich heraus, dass dieser Fund einer neuen, bisher nicht beschriebenen Art zuzuordnen ist. Er bekam zu Ehren der Schirmherren des Museums, den Familien Stoll, den neuen Namen „Dapedium stollorum“. Die Publikation erschien in Palaeodiversity 4 im Januar 2012.

Flugsaurier aus aller Welt

Die am besten erhaltenen Flugsaurier aus Holzmaden, die seit ca. 1900 in den Ausstellungen der großen Naturkundemuseen der Welt zu sehen waren, wurden in der Museumswerkstatt nach neuesten Präparationsmethoden überarbeitet und abgegossen. Sie sind jetzt in der eigenen neugestalteten Flugsaurierausstellung zu sehen.

Saurier und Seelilien des Naturkundemuseums Berlin zur Restauration in Holzmaden

Neun Saurier, darunter ein 5 Meter langes Krokodil, die in den Jahren 1900 – 1930 an das Naturkundemuseum nach Berlin kamen, wurden 2010/11 in der Werkstatt des Museums restauriert.
Im Herbst 2011 kamen 6 weitere Saurier und Seelilien der Berliner Sammlung zur Überarbeitung nach Holzmaden.
2017 sollen alle Präparate aus Holzmaden in einer neuen Ausstellung über marine Saurier im Berliner Naturkundemuseum der Öffentlichkeit präsentiert werden.