Jurassic Sealife

jurassic sealife – Leben im Jurameer vor 180 Millionen Jahren

Vor 180 Millionen Jahren war fast ganz Europa von dem Jurameer überflutet. Das heutige Süddeutschland war damals ein flaches Meeresbecken am Rande des Tethysmeeres, in dem eine der berühmtesten Fossilfundstätten entstand, die es weltweit gibt: Holzmaden.
Die außergewöhnliche Erhaltung der Fossilien ist zurückzuführen auf:

  • den geringen Sauerstoffgehalt am Meeresboden. Er bewirkte, dass sich in den Tierleichen am Meeresboden keine Verwesungsgase bildeten, die zum Auftrieb an die Wasseroberfläche führten. Außerdem konnten keine Aasfresser den Meersboden besiedeln.
  • einen Meeresschlamm, der sehr feinkörnig war und in jeden Hohlraum und die feinsten Poren eines toten Tieres eindringen konnte.
  • fehlende Wasserbewegungen und Strömungen. Der Meeresschlamm lagerte sich ungestört in feinsten Schichten ab. Die Knochen der toten Meerestiere wurden nicht verdriftet. Sie wurden im Skelettverband vor Ort in den feinen Meeresschlamm eingebettet.

Selbst Einzelschicksale der Meerestiere können rekonstruiert werden.